QR-Rechnung Version 2.4 und EUR-Rechnungen
Die kommende QR-Guideline Version 2.4 ist besonders fuer EUR-Rechnungen relevant. KMU sollten frueh pruefen, welche Referenzlogik sie fuer EUR-Zahlteile verwenden.
Die kommende QR-Guideline Version 2.4 ist besonders fuer EUR-Rechnungen relevant. KMU sollten frueh pruefen, welche Referenzlogik sie fuer EUR-Zahlteile verwenden. Dieser Leitfaden gehoert zum Bereich Rechnung und Zahlung und konzentriert sich bewusst auf Arbeitsablauf, Datenqualitaet und Abstimmung in einer Schweizer Buchhaltungssoftware.
Eine Software wie ReAI hilft vor allem dann, wenn nicht nur Zahlen gespeichert werden, sondern wenn Beleg, Buchung, Zahlung, MWST-Code und Freigabe zusammen sichtbar bleiben. Bei diesem Thema ist das wichtig, weil kleine Medienbrueche spaeter zu Rueckfragen, Korrekturen oder falschen Auswertungen fuehren koennen.
Wann dieses Thema wichtig wird
- Kunden erhalten QR-Rechnungen in EUR.
- SCOR-Referenzen oder unstrukturierte Mitteilungen werden genutzt.
- Softwareanbieter kuendigt ein Update an.
- EUR-Prozesse sollen bis 2027 stabil bleiben.
Umsetzung in der Buchhaltungssoftware
| Bereich | Worauf du achten solltest |
|---|---|
| Stammdaten | UID, Adresse, Bankkonto, MWST-Status und Verantwortliche muessen an einer Stelle gepflegt werden. |
| Buchung | Konto, MWST-Code, Beleg und Periode sollten zusammen beurteilt werden, nicht erst nach dem Export. |
| Zahlung | Bankbewegungen, QR-Referenzen, camt-Meldungen oder offene Posten brauchen eine nachvollziehbare Verbindung. |
| Kontrolle | Unklare Faelle gehoeren in eine Klaerungsliste mit Verantwortlichem, Betrag und Entscheid. |
Konkrete Kontrollen
- EUR-Rechnungstypen inventarisieren.
- Referenztyp pro Prozess festlegen.
- Testfaelle fuer IBAN und SCOR vorbereiten.
- Kundenkommunikation bei Aenderungen planen.
Amtliche Orientierung
Die SIX-Implementation-Guidelines werden weiterentwickelt. Fuer KMU ist wichtig, rechtzeitig zu pruefen, ob Software, Stammdaten und EUR-Rechnungen zu den kommenden Vorgaben passen. Fuer verbindliche Einzelfaelle sind die offiziellen Informationen und die konkrete Beurteilung durch Treuhand, Steuerberatung oder zustaendige Stelle massgebend.
Typische Fehler
- CHF- und EUR-QR-Rechnungen werden gleich behandelt.
- QR-IBAN wird ohne Pruefung fuer EUR-Prozesse geplant.
- Softwareupdate wird erst nach Bankablehnung getestet.
Kurz gesagt
QR-Rechnung Version 2.4 und EUR-Rechnungen sollte im Schweizer KMU als wiederholbarer Prozess gefuehrt werden. Je besser Stammdaten, Belege, MWST-Logik und Bankabgleich zusammenspielen, desto weniger entsteht die eigentliche Arbeit erst am Frist- oder Abschlusstag.