Schweizer Kontenrahmen

Ein Kontenrahmen ordnet Buchungen in verstaendliche Gruppen. Fuer Schweizer Unternehmen bedeutet das vor allem: Ertraege, Aufwand, Vermoegen, Verbindlichkeiten und MWST muessen so getrennt sein, dass Auswertungen, Abstimmungen und der Abschluss planbar bleiben.

Was sollte der Rahmen leisten?

  • wiederkehrende Geschaeftsfaelle sauber trennen
  • MWST-relevante Buchungen nachvollziehbar halten
  • Auswertungen fuer Geschaeftsfuehrung und Treuhand erleichtern
  • den Abschluss ohne hektische Umbuchungen vorbereiten

Ein einfacher Aufbau

BereichZweck
ErtragskontenUmsaetze, Gutschriften, Nebenerloese
AufwandskontenWaren, Software, Miete, Fremdleistungen
AktivkontenBank, Kasse, Forderungen, Anlagevermoegen
PassivkontenVerbindlichkeiten, Darlehen, Rueckstellungen
MWST-KontenVorsteuer, geschuldete MWST, Korrekturen

Wichtig ist nicht, moeglichst viele Konten anzulegen. Wichtiger ist, dass jedes Konto eine klare Aufgabe hat und in der laufenden Buchhaltung wirklich gebraucht wird.

Verbindung zu ESTV und Abschluss

Der Kontenrahmen ersetzt keine Einreichung bei Behoerden, aber er entscheidet darueber, wie leicht sich Zahlen fuer die ESTV, Treuhand und den Abschluss ableiten lassen.

Weiter geht es mit MWST-Konten im Kontenrahmen und so baust du einen Kontenrahmen auf .

Weitere wichtige Konten im Kontenrahmen

Diese Kontobereiche bilden fuer viele Unternehmen die praktische Basis:

Weitere Bilanz- und Verrechnungskonten

Diese Konten verdienen oft eine eigene klare Logik im Kontenrahmen:

Weitere Konten fuer immaterielle Werte, Lager und Gutscheine

Weitere Konten fuer Leasing, Eigenkapital und Zahlungsfluss